Kolumbussäule

Das so genannte Monumento a Colón, die Kolumbussäule in Barcelona, wurde zur Weltausstellung des Jahres 1888 von Gaietà Buigas i Monravà in Erinnerung an den bekannten Entdecker und Seefahrer Christoph Kolumbus erbaut.

Kolumbus war nach seiner Rückkehr aus Amerika von König Fernando und seiner Frau Isabel im Jahre 1493 in Barcelona empfangen worden und deshalb sollte die Säule zu seinem Gedenken an dem Platz aufgestellt werden, wo er in der Stadt angekommen war.
Die Kolumbussäule ist 60 Meter hoch, aus insgesamt 205 Tonnen schwerem Eisen und steht schon von weitem sichtbar am Ende der Rambla, Barcelonas berühmter Flaniermeile, auf dem Placa del Portal de Pau in Richtung Meer.
Auf ihrer Spitze ist Kolumbus, auf Spanisch Cristóbal Colón, als acht Meter hohe, ursprünglich vergoldete Statue zu sehen, wie er mit seiner rechten Hand in den Westen, zur "neuen Welt" Amerika zeigt. In der linken Hand hält er ein Pergament, wahrscheinlich eine Karte. Entworfen wurde diese Statue von Rafael Atché. In den bronzenen Reliefs am Sockel der Säule werden in einzelnen verschiedenen Bildern die wichtigsten Episoden aus Kolumbus' Leben sowie die Geschichte seiner Entdeckung Amerikas gezeigt.

Es wurden bereits verschiedenste bauliche Veränderungen an der Kolumbussäule gemacht und einige Renovierungsarbeiten geleistet, so in den Jahren 1929, 1965 durch Josep Miret i Llopart und zuletzt im Jahre 1984.

Die Kolumbussäule hat eine kleine Aussichtsplattform, auf die die Besucher mit einem ebenso kleinen Aufzug gelangen können. Von hier aus hat man eine wunderbare Aussicht über die Stadt Barcelona, die neuen Verbindungsstraßen, die neue Skyline sowie Barcelonas Hafen Port Vell mit der kompletten Seeseite. Auch ist im Fuße der Säule eine Touristeninformation zu finden.