Museum Fundació Joan Miró

Die Fundació Joan Miró ist ein dem katalanischen Künstler Joan Miró gewidmetes Museum in Barcelona. Es liegt unterhalb des Bergs Montjuïc und besitzt eine große Aussichtsterrasse, von der man einen der schönsten Blicke auf die Stadt Barcelona hat. Das in einem weißen Gebäude untergebrachte Museum zeigt mehr als 10.000 Gemälde, Skulpturen, Teppiche, Zeichnungen und Grafiken des modernen Künstlers. Zu den bedeutendsten Werken der Fundació Joan Miró gehört die Plastik "Couple d'amoureux aux jeux de fleur d'amandier" aus dem Jahr 1975. Im Garten des mediterran anmutenden Museums steht ein sehenswerter Quecksilberbrunnen, der zur Pariser Weltausstellung 1937 erschaffen wurde. Neben der Dauerausstellung finden in dem lichtdurchfluteten Museum regelmäßig Ausstellungen zeitgenössischer Künstler und andere kulturelle Veranstaltungen statt.

Die Fundació Joan Miró wurde schon zu Lebzeiten des Künstlers gegründet. Mirós Ziel war es, mit dem Museum einen Ort zu schaffen, an dem zeitgenössische Kunst gefördert und erforscht werden konnte. Das Gebäude des Museums errichtete ein Freund Mirós, der spanische Architekt Josep Lluís Ser. Es wurde 1975 eingeweiht und offiziell eröffnet. Zwischen 1986 und 2000 wurde das Gebäude noch einmal erweitert, um mehr Raum für die vielen Werke Mirós zu schaffen.

In der Nähe der Fundació Joan Miró befinden sich neben zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten wunderschöne Park- und Gartenanlagen wie der Jardins de Laribal, der Jardins de Mossen Cinto und der Jardins de Joan Maragall. Am letzteren liegt auch das Museu Nacional d'Art de Catalunya, eines der bedeutendsten Kunstmuseen Spaniens. Auch die offizielle Residenz der Könige von Spanien, der Palacete Albéniz, ist von der Fundació Joan Miró schnell zu erreichen. Das Olympiastation von Barcelona liegt ebenfalls nur etwa 500 m entfernt.