Placa de Catalunya

Mit seinen 50.000 Quadratmetern ist der zentralste Platz Barcelonas, der Placa de Catalunya, ebenso groß wie der Petersplatz in Rom. Er trennt das Stadtviertel Eixample von der Altstadt, dem so genannten Barri Gotic, liegt am nördlichsten Ende der Ramblas und wird von den Einwohnern Barcelonas als das Stadtzentrum bezeichnet.

Entstanden ist der Placa de Catalunya in den Jahren 1902 bis 1929. Er wurde von dem Architekten Francesc Nebot entworfen und am 2. November 1927 von König Alfonso XIII. eingeweiht.
Es finden sich hier viele Bänke, die zum Ausruhen und Entspannen einladen, einige wundervolle Brunnen auf dem nördlichen Teil des Platzes und zahlreiche Tauben, die mit Taubenfutter von einem der Futterstände gefüttert werden können. Außerdem kann der Besucher eine große Skulptur bewundern, die Francesc Macià gewidmet ist. Der gesamte Platz ist durch Bepflanzung von dem ihm umgebenden Straßenlärm abgeschirmt.

Vom Placa de Catalunya aus gehen alle wichtigen Verkehrslinien ab und hier halten auch die Touristenbusse, so dass man wunderbar die ganze Stadt erreichen und besichtigen kann. Von diesem Platz ging im Jahre 1924 außerdem die erste U-Bahn-Linie Barcelonas in Richtung des Placa de Lesseps ab.

Auch wird der Platz von Zeit zu Zeit für große Veranstaltungen genutzt.
Vom obersten Stockwerk des Kaufhauses El Cortes Inglés, welches direkt am Placa de Catalunya liegt, hat man einen wunderschönen Blick über den ganzen Platz und kann auch besonders gut das farbenfrohe Rondell in der Mitte des Platzes bewundern, welches in sternförmigem Muster, gestaltet mit blauen, grauen und roten Steinen, angelegt ist. Um den Platz herum gibt es außer einigen Kaufhäusern auch zahlreiche Bars und Restaurants.